Peter Stormare
W-Bär, 17.11.2003
   Geboren: 27. August 1953, Arbra, Hälsingland, Schweden. Langjähriges Mit­glied des Royal National Theatre of Sweden, Associate Artistic Director am Tokyo Globe Theatre und Hobby-Rock'n'roller ...
   Smörebröd, smörebröd römpöm­pöm­pöm. Stormare begann seine Schauspiel­karriere im Royal National Theatre of Sweden, wo er sage und schreibe ganze elf Jahre lang in diversen Rollen glänzte. 1990 wurde der alte Schwede gar Associate Artistic Director am Tokyo Globe Theatre, wo er das eine oder andere Shakespeare-Stück auf die Bühne brachte, natürlich inklusive "Hamlet".
   1993 hatte er Shakespeare dicke und beschloss seiner Knäckebrotheimat den Rücken zu kehren. Er zog nach New York, verdingte sich ein paar Jährchen, mehr schlecht als recht, als Theater- und Filmschauspieler und zog irgendwann, wann weiß er eigentlich selber nicht mehr so genau, in die Stadt der Engel. Was im Nachhinein betrachtet eine verdammt gute Entscheidung war, denn immerhin kann Stormare nun mittlerweile auf knapp vierzig Hollywood-Produktionen zurück blicken, in denen er Nebendarstellertechnisch sein Unwesen trieb.
   Unvergesslich seine Auftritte in "Fargo" (als blondgefärbter, axtmördernder Psychopath), "The Big Lebowski" (als Nihilist), "Armageddon" (als verrückter Russe), "Chocolat" (als schnauzbarttragender, prügelnder Ehemann), "Playing God" (mit David Duchovny und Angelina Jolie als - erraten: durchgeknallter Russe) und last but not least "Bad Boys II" (wieder mal als total durchgeknallter Russe).
   Zu Stormare's bisherigen Filmpartnern zählen u.a. Nicolas Cage, Steve Buscemi, Bruce Willis, Ving Rhames, Ben Affleck, John Turturro, Christian Christian Slater, John Goodman, Jeff Bridges, Jackie Chan, Mickey Rourke, Tom Cruise, Johnny Depp, Mel Gibson u.v.a.
   Und als ob das nicht schon genug des Unfugs wäre, hat ihn auch noch der Rock'n'Roll. Oder so ähnlich! 2002 hat er sein erstes Solo-Album mit dem schillern­den Titel "Dallerpölsa och Smafaglar" herausgebracht; allerdings bis dato nur in Schweden. Was wie ein Roy Black-Tribute aussieht, dürfte dann doch nicht ganz so schlimm daherkommen wie befürchtet. Wer's genau wissen will,hört am besten gleich selber kurz rein: ein kurzer Auszug aus der Hit-Single "Du Bara Du". Der Junge ist fabelhaft!: leider offline
   Ein klein wenig heftiger geht's da schon bei seiner Hauptkombo zu! Zusammen mit seinen Bandkollegen Johnny G. und Matt Lauge, die beide unter anderem bereits bei Slash's Snakepit zugange waren und sich außerdem bei illustren Kapazundern wie Ace Frehley, Bruce Willis, Corrs und Alanis Morissette verdingt haben (Unterstützung gibt's darüber hinaus noch von von den beiden schwedischen Lokalmatadoren Micke Nord: Gitarre, Violine, Slide Gitarre Dobro, Mandoline, Ukulele, Backing Vocals und Mickey Littwold: Gitarre, Piano, Organ), rockt der alte Schwede als "Blonde from Fargo", benannt nach der Rolle, die ihm endgültig den Durchbruch beschert und ihn mit einem Schlag zu einem der berüchtigsten Nebendarsteller Hollywoods gemacht hat. W-Bär





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Blonde from Fargo

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