Revenge
W-Bär, 23.2.2004
   Kill Lukowsky. Manchmal braucht es nur wenige Momente und dein ganzes Leben wird zur reinsten Hölle!

 Ein Kurzfilm-Debut voller Leidenschaft, Intensität und Gewalt. So steht's zumin­dest auf der Startseite der offiziellen revenge-Heimseite. Na bumm, hört sich ja ganz schön gefährlich an. Aber kann diese nett formulierte kleine Pressenotiz auch halten was sie verspricht? Um es kurz zu machen: sie kann! Und wie auch noch dazu. In revenge wird gespuckt, geblutet, geschrien, geflennt, gedögelt und gemeuchtelt was das Zeug hält. Würde man Tarantinos "Kill Bill" als Frage verstehen, revenge wäre die kurz und bündig formulierte österreichische Antwort. Die Handlung setzt zugegeben jetzt nicht gerade neue Maßstäbe, das braucht sie aber auch gar nicht. Make-up, Licht und Ton sind ein wahrer Augenschmaus und auch die Kamera braucht sich nicht zu verstecken. Während die Dialoge äußerst erdig daherkommen, grooved die Optik des Films saucool und gelassen dahin. Und die Post-Production setzt dem ganzen dann sogar noch eins drauf: der Schnitt und ein paar nette, kleine Effkete verpassen revenge den letzten Schliff und machen Sonuva-Projects Finest zu einem der leiwandsten, kleinen Kurzfilme der österreichischen Filmgeschichte.

revenge ein Kurzfilm von Günther Dworak und Reinhard Fenzl; mit Günther Dworak, Max Hoffmann, Robert Harson, Gregor Otrok, Reinhard Fenzl, Thomas Fröhlich, Andrea Hoppl, Thomas Turic u.a.

Synopsis: "Vor 2 Tagen erzählte ein junger Mann seinem Bruder über einen bevorstehenden Deal, den er für seinen Chef aus der Videothek abwickeln wird. Gestern teilte ihm sein Chef mit, dass ihn sein Geschäftspartner sehen möchte. Er konnte nicht ahnen, dass das der letzte Tag seines gewohnten Lebens werden sollte. Heute zählt nur noch eines: Rache." Produktion: Österreich, 2000/03 Laufzeit: 30 min. W-Bär





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