Garden State
W-Bär, 13.2.2006
  Zach Braff will's wissen. Bei uns ist der Jungspund bis jetzt ja ausschließlich aus "Scrubs" bekannt, wo er als Flachzange John Dorian herumdoktert. Und während "Scrubs" ja eher luftig lockig daherkommt, geht's in "Garden State" um einiges ruhiger und entspannter zu. Fad wird's allerdings trotzdem nie.
   Zum Inhalt: Andrew Largeman (Braff), der mittlerweile mehr schlecht als recht als er­folg­loser Schauspieler in L.A. sein Unwesen treibt, kehrt in sein Heimatstädtchen zu­rück, weil seine Frau Mama überraschend verblichen ist. Dort trifft er dann einen alten Kumpel wieder, der sich mittlerweile als Totengräber verdingt (P. Sarsgaard), lernt ein Mädl kennen (zuckersüß wie immer: N. Portman) und beginnt sich erstmals ernsthaft mit seinem alten Herren (Ian "Jack the Ripper" Holm) auseinanderzusetzen. Der Aufenthalt wird quasi zum Selbstfindungs­trip, bei dem er Meerschweinchen beerdigen, mit Rittern frühstücken und Tank­stellenzapfsäulen schänden darf.
   "Garden State" ist ein verdammt gelungenes Regie-Debut und nach langer Zeit wieder einmal ein Filmchen bei dem das Happy End überhaupt nicht weh tut. Und das will was heißen! W-Bär







Jahr: 2004
Regie: Zach Braff
Drehbuch: Zach Braff
Links: IMDB

Starring:
Zach Braff
Natalie Portman
Peter Sarsgaard
Ian Hom

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