Into the Blue
W-Bär, 31.7.2006
   "Into the Blue" ist nix anderes als eine fadenscheinige Entschuldigung um Jessica Alba's Popscherl in seiner ganzen Pracht im Bikini auf die Leinwand zu bringen. Aber ei­ne die zugegeben ganz schön ordentlich Spaß macht.
   Die Geschichte ist eigentlich schnell er­zählt: Paul Walker (der wieder einmal nur fürs gut ausschauen bezahlt wurde und nach wie vor nix kann) ist karibianischer Hob­by-Schatzsucher. Eines Tages entdeckt er ein altes versunkenes Piratenschiff, das nur darauf wartet geborgen zu werden. Dann gibt's da noch das Fräulein Alba, die seine Freundin spielt, einen schleimig-un­sym­pathischen besten Freund (Zniachterll und James Caan-Sproß Scott Caan) und dessen knuspriges Betthaserl Ashley Scott. Und dann wär der Film vermutlich auch schon aus gewesen, wenn da nicht noch auf die schnelle ein böser Drogenbaron und ein garstiger Ex-Kollege aufgetaucht wären. Es gibt Songs, die findet man einfach unpackbar leiwand, obwohl man's nie zugeben würde, weil einem der/die InterpretIn ur peinlich ist. Und dann gibt's Filme, bei denen verhält es sich ähnlich. Und "Into the Blue" ist so einer. Einmal abgesehen von den minutenlangen Bikiniszenen (ich geh einmal davon aus, dass der Kameramann nach diesem Film in Pension gegangen ist, weil's eh unmöglich noch besser kommen hätt' können), gab's ein paar wirklich fiese Bösewichte (ganz groß der junge BROLIN!), gefährlich ausschauende (echte!) Haie, eine Indiana Jones-artige Schatzsucherg'schicht und ein paar unerwartete Plot­wendungen. Vielleicht war ich ja nur so positiv überrascht, weil ich mir von vorn­herein so gut wie nix erwartet hab und vielleicht war es ja auch der un­er­müdende Testosteronausschuss ob der vielen Halbnackabadzln, aber wie auch immer:

  "Into the Blue" ist ein enthusiasmierendes, leiwandes kleines Filmchen. Auch wenn ich's nie zugeben würd! W-Bär






Jahr: 2005
Regie: John Stockwell
Drehbuch: Matt Johnson
Links: IMDB

Starring:
Paul Walker
Jessica Alba
Scott Caan
Ashley Scott
Josh Brolin

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