Life of Agony „Broken Valley"
W-Bär, 27.6.2005
   Nachdem sich die Herren Life of Agony vor gar nicht all zu langer Zeit musik­tech­nisch zunehmend auseinander lebten und jeglicher Frohsinn flöten ging, beschloss Keith Caputo nach "Soul Searching Sun" im Jahr 1997 seinen Rucksack zu packen und Fersengeld zu geben. Der etwas zu kurz geratene Sänger der Truppe wollte seine eigenen musikalischen Visionen ver­wirklichen und machte fortan einen auf Solomusiker. Der Rest der Kappelle heu­erte kurz(schluss)entschlossen ex-Ugly Kid Joe-Frontsau Whitfield Crane an und versuchte an den Erfolg vergangener Jahre anzuknüpfen. Aber das ging leider gehörig in die Hose. Und nach langem hin und her löste sich die Kapelle 1999 endgültig auf. Aber jetzt sind sie wieder zurück. In Originalbesetzung und frisch wie ein knuspriges Entenflügerl.
   "Broken Valley" klingt wie ein kongenialer Mischmasch aus all ihren früheren Veröffentlichungen: melodiös und griffig wie "Soul Searching Sun", traurig und me­lan­cholisch wie "Ugly" und hart und gnadenlos wie "River Runs Red" dereinstens. Nur die ganz argen Hardcore-Stampfer sind Geschichte und Keith Caputo seiert nicht mehr ganz so wehleidig herum wie früher. Und das ist gut so! Riffs und Hooks in Masse. So soll's sein. W-Bär








› Release: 06/2005
› Label: Sony Music
› Links: Website, MySpace
› Plattentipp: LL-Player

Tracklist:
01. Love to let you down
02. Last cigarette
03. Wicked ways
04. Don't bother
05. Strung out
06. Junk sick
07. The calm that disturbs You
08. No one survives
09. Justified
10. The day he died
11. Broken valley
12. Room 244

_retour