Robert Rodriguez: Rebel without a Crew
W-Bär, 1.5.2005
    "Rebel without a Crew ... or how a 23-Year old Filmmaker became a Hollywood Player" ist quasi die Genesis des Robert Rodriguez und ein Märchen der ganz besonderen Art. Es war nämlich einmal vor langer, langer Zeit (genauer gesagt Anfang der 1990er Jahre). Da zog ein junger Film-Nerd aus, um mit seiner pragmatischen Herangehens­wei­se an's Filmemachen die Welt (genauer ge­sagt Hollywood) zu erobern. Sein ursprüng­lich­er Plan war ja eigentlich eine Mariachi-Trilogie in Angriff zu nehmen, bei der er alles über's Filmemachen lernen sollte. So eine Art Do-it-yourself-Guerilla-Style-mä­ßiger Selbsterlernungstrip. Sollten die Filme völlig in die Hose gehen, hätte niemand etwas davon ge­wußt, und wären sie doch gut geworden, dann hätte sie Rodriguez an eine mexikanische Videokette verkauft und zumindest ein bis'l Knödl gemacht. Aber es kam alles ganz anders. Nachdem "El Mariachi" fertig war (hat übrigens insgesamt heiße US-$ 7.000,- gekostet - und das auch nur weil das Filmmaterial so teuer war!!!) machte sich der Jungspund auf nach Hollywood und wurde schwupps mit Angeboten überhäuft. Der Rest ist Geschichte beziehungsweise "Desperado", "From Dusk til Dawn","Once upon a time in Mexico", "Sin City" und viele Arschtrittfilme mehr. "Rebel without a Crew" ist so etwas wie eine überarbeitete Tagebuch-Ausgabe des Filmwunderwuzzis. Die Geschichte be­ginnt in der medizinischen Versuchsanstalt (Rodriguez hat sich als menschliches Versuchs­kaninchen für medizinische Experimente die Knödl für seinen Film ver­dient) und endet auf dem roten Teppich in Hollywood.

   Herzerweichend schön, das! Und als Zuckerl gibt's dann noch die berühmt­berüch­tigte "10 min. Film School with Robert Rodriguez" und das Original "El Mariachi"- Drehbüchl inklusive Kommentar vom Meister selbst. Ein Buch für Film-Freaks und solche die's noch werden wollen! W-Bär






Erscheinungsjahr: 1996
Links: n/a

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