Van Helsing
W-Bär, 27.9.2004
    Graf Vladislaus Dracula will sich fort­pflanzen. Und damit seine kleinen Vampir-Bastarde rechtzeitig schlüpfen können, braucht der Gute Frankenstein's Monster. Das wiederum passt unserem Helden Van Helsing gar nicht, weil der hat da nämlich auch noch ein Wörterl mitzumreden. Hand­lung gibt's keine, dafür Special Effects und schleimtriefenden Pathos galore. Ganz schlimm wird es dann überhaupt wenn das Monster plötzlich handzahm wird und einen auf Freundschaft macht. Bist du gelähmt.
   Der einzige Lichtblick im zweit­schlech­test­en Sommers-Film so far ("The Mummy Re­turns" war zugegeben noch schauderbarer) ist Kate Beckinsale! Aber das auch nur weil sie gut ausschaut und ihr diese engen Leder-Outfits so gut stehen.
   Übrigens: Dracula, der von Richard Roxburgh entkörpert wird, will sich - wie schon erwähnt - fortpflanzen. Aber - und jetzt kommt's: das mit drei Vampir-Nackabadzln, die weder Brustwarzen noch andere Geschlechtsteile ihr Eigen nennen. Danke PG13 Rating. Schaut ers­tens extrem bescheuert aus und muss zweitens ziemlich langweilig und umständlich sein. Das Fortpflanzen nämlich. Van Helsing ist die größte Ent­täusch­ung des Jahres und nicht annähernd so furchteinflößend wie Hansi Hinter­seers Fell-Moonboots. Für so einen Schas gibt's kein Sternchen! Nicht ein einziges! Nada! W-Bär

   "Zack, Bumm, Brüll. Mss Kino unbedingt so eine harte Geduldsprobe sein?"
--Fuchs/FM4.at





Jahr: 2004
Regie: Stephen Sommers
Drehbuch: Stephen Sommers
Links: IMDB

Starring:
Hugh Jackman
Kate Beckinsale
Robbie Coltrane
Richard Roxburgh
David Wenham

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