Burt Viola's Weihnachtsmärchen
Burt Viola, 10.12.2002
Ein ambitioniertes Pamhlet zur Erstarkung des guten Christkindes ... und Weih­nachten an sich od. Kitsch ist schön

  Süßer die Glocken, nie klangen in dieser stillen, heiligen Nacht. Und da es glei dumpa wird, und man sonst das Rösslein nicht mehr entspringen sehen könnte, wird beschert. Husch, husch ihr lieb´ Kinderlein raus aus der Stube, das Christkind kommet geflogen, um euch gar hübsche Geschenke zu bringen. Macht zu eure Äuglein, und auf eure Herzen, damit das Christkind euch mit all seiner Liebe beschenken kann. Es stach hernieder vom hohen Himmelszelt um der Menschheit Freude zu bringen, und die Niederkunft unseres guten Herrn Jesus zu verkünden, und dies mit uns zu feiern. Still und heimelig soll es in den Stuben sein, andächtig sollen die Gedanken schweifen, zwischen Christbaum, Krippe und Mette. Zwischen Geschenken, Weihnachtsgans und Peter Rapp. Vergessen soll sein der Stress und die Hektik der Tage zuvor. Nun kehret das Leise und Demütige wieder in die Häuser zurück, um sich auf die Menschen auszubreiten, wie süßer Staubzucker auf Oma's Vanillekipferl. Es darf gelacht werden, es darf gedacht werden. Die Kinder mit strahlenden Augen, Opa mit zufriedenem Lächeln. Der Weihnachtsfriede in all seiner Herrlichkeit. Wir gedenken der Geburt Christi, unser aller Freund und Erlöser.
   So stellt sich ihr ergebener und möglicherweise einfältiger Autor das vor wenn er an das gute Christkind denkt. Ich sehe golden-warmes Licht um den Christbaum, tollende Kinderchens, Schneemänner, der Gang in die Mette. Ich spüre Herzlichkeit, Wärme und Dankbarkeit. Ich sehe das kleine Jesukindlein in seiner Krippe, und den Stern am Himmel droben.
   Was ich bei all dem allerdings nicht sehe, ist der so verfluchte Weihnachtsmann, diese Ausgeburt eines gottverfluchten Amerikaners. Wenn ich an diesen fetten A**** denke, sehe ich die schlimmsten Auswüchse dessen was er darstellt. Konsumgeilheit, Stress, Hektik. Ich sehe Geschäftsleute mit strahlenden Augen, und Missmut bei den Menschen.
   Traurig aber wahr, dieses geldgeile, kommerziell hergestellte, rote Monster hat zumindest schon teilweise die Adventszeit übernommen. Ihr, Menschen dieser Gemeinde, lasst dies nicht zu! Hiermit rufe ich zum Widerstand auf! Verachtet sämtliche Aktivitäten die diesen ekelhaften Fettsack einschließen. Spuckt diesem peinlichen Weihnachtsmann-Darstellern offen ins Gesicht und verlacht ihre billige Geilheit auf schnelles Geld! Setzt deutliche Zeichen und stoppt diesen billigen Ausverkauf des gottgepriesenen Christkindes! Erklärt euren Kindern und zukünftigen Kindern, die Schlechtheit dieser verächtlichen Konsumallegorie. Klärt sie auf über die billigen und verwerflichen Hintergründe wofür dieses Monster geschaffen wurde. Lasst sie in diesem Glauben aufwachsen, und an das Christkind glauben, auf dass dieser fette Vollbart schon bald wieder dort hinkommt wo er hingehört, auf den scheiß Nordpol, wo er nackt an seinen E**** aufgehängt werden sollte. Worauf sich jede menge Eisbären, an ihm satt fressen sollen. Ihr, Menschen dieser Gemeinde, lasst dies nicht zu! Hiermit rufe ich zum Widerstand auf! Verachtet sämtliche Aktivitäten die diesen ekelhaften Fettsack einschließen. Spuckt diesesen peinlichen Weihnachtsmann-Darstellern offen ins Gesicht und verlacht ihre billige Geilheit auf schnelles Geld! Setzt deutliche Zeichen und stoppt diesen billigen Ausverkauf des gottgepriesenen Christkindes! Erklärt euren Kindern und zukünftigen Kindern, die Schlechtheit dieser verächtlichen Konsumallegorie. Klärt sie auf über die billigen und verwerflichen Hintergründe wofür dieses Monster geschaffen wurde. Lasst sie in diesem Glauben aufwachsen, und an das Christkind glauben, auf dass dieser fette Vollbart schon bald wieder dort hinkommt wo er hingehört, auf den scheiß Nordpol, wo er nackt an seinen E**** aufgehängt werden sollte. Worauf sich jede menge Eisbären, an ihm satt fressen sollen. bv









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