Verschwörungstheorien IV
W-Bär, 9.2.2004
   "That's one small step for a man, one giant lie for mankind." Ein kleiner Sprung zurück ins Jahr 1969. Wir schreiben den 21. Juli und gut ein Fünftel der damaligen Weltbevölkerung hockt mit Erdnüssen und Bier bewaffnet vor dem Fernseher. Und dann wars auch schon so weit: Neil Armstrong hüpft geschmeidig die letzte Sprosse der Leiter runter und landet als erster Mensch auf dem Mond. Ganz Amerika erliegt seinem selbstauferlegten patriotischen Glücksgefühl und ganz Russland beißt sich fluchend in den Arsch.

Wie es wirklich war

   Stanley Kubrick brachte 1968, ein Jahr vor der Mondlandung, sein Science-Fiction-Opus "2001: A Space Odyssey" in die Kinos. Ein Meilenstein der Film­geschichte. Aber nicht nur das Kinopublikum zeigte sich begeistert, Kubrick hatte auch noch einen ganz speziellen Bewunderer gewonnen: die NASA. Die zeigte sich dermaßen von Kubricks Werk beeindruckt, dass sie ihm sofort sämtliche Entwürfe der Raumanzüge, die Kubrick in seinem Film verwendete, abkaufte um ihren Astronauten einen neueren, cooleren Look zu verpassen. Aber das war noch nicht alles: Kubricks Special-Effects-Team wurde vom Fleck weg engagiert um die plumpen Weltallschinackeln der NASA optisch aufzumöbeln und letztendlich wurde sogar der Meister höchstpersönlich einberufen.
   Die Mondlandung war Amerikas letzte große Chance den Russen in den Arsch zu treten. Eine Chance, die unter keinen Umständen in den Sand  gesetzt werden durfte, dessen war man sich durchaus bewusst. Also entwarf mein einen kleinen Ersatzplan, falls die Mondlandung in die Hose gehen sollte. Kubrick, der sich sichtlich von der Unterwürfigkeit der NASA geehrt fühlte und ein solches Angebot einfach nicht abschlagen konnte, schnappte sich ein paar seiner engsten Mitarbeiter und machte sich auf nach England um in aller Abgeschiedenheit in einem kleinen Filmstudio die Mondlandung zu inszenieren. In den Hauptrollen: Michael Collins, Buzz Aldrin und Neil Armstrong. Dem enormen Zeidruck dürfte es zuzuschreiben sein, dass Kubrick bei den Dreharbeiten ein paar kleinere Fehler unterlaufen sind.

   Die Übertragung. In den 60ern steckte die TV-Technologie noch in den Kinder­schuhen. Eines der größten Probleme der jeweiligen Sender: ein halbwegs stabiles Bild über eine längere Distanz zu senden. Probleme gab's da bereits über flaches Gelände ab 200 km. Der Showdown auf dem Mond erreichte die Erde über eine Entfernung von ca. 350.000 km ohne gröbere Interferenzen. Na bumm, gar nicht übel!

   Der Funkverkehr. Aufgrund der großen Entfernung zwischen Mond und Erde braucht ein gesprochenes Wort etwa 1,3 Sekunden für eine Strecke. Die Antwort braucht zurück noch einmal genau so lange. Also müsste die Verzögerung ungefähr drei Sekunden betragen. Dem war allerdings nicht so! Neil Armstrong hat nach dem historischen Gespräch mit Richard Nixon nachweislich zu schnell mit "Thank you, Mr. President" geantwortet.

   Die (Un)Schwerkraft. Bill Kaysing, ehemaliger NASA-Mitarbeiter schätzte in seinem Buch "We never went to the Moon", dass die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Mondlandung bei 0,0017 % lag. Rückkehr zum Mutterplaneten inklusive. Ein anderer Autor, William L. Brian II ("Moongate: Suppressed Findings of the U.S. Space Program") bewies mathematisch, dass die NASA mit ihrer Behauptung, die Schwerkraft betrage auf dem Mond nur ein Sechstel der Erd-Schwerkraft, gelogen hat. Laut seiner Berechnung müsste ein durchschnittlich 90 kg schwerer Astronaut im ebenso schweren Raumfahrerdress mindestens zwei Meter hohe Sprünge übers Mondgestein hinlegen können - und das ohne sich anzustrengen. Armstrong & Co hingegen hüpften zwar brav, aber die Höhe war nicht der Rede wert. Und ihrem Gestöhne nach muss es ziemlich anstrengend gewesen sein.

   Die Fußabdrücke. Laut Armstrong war die Oberfläche des Mondes fein und pulverig ("Wie Kreide") und ist am ehesten noch mit einem gemütichen, netten, kleinen Fleckchen in der Wüste zu vergleichen. Der Staub der Mondoberfläche enthält bewiesenermaßen kein Wasser. Trotzdem haben die Astronauten Fußabdrücke hinterlassen, als wären sie über feuchten Boden gelaufen, obwohl jene Fußspuren nach Armstrongs Angaben in sich zusammenfallen hätten müssen.

   Der fehlende Krater. Das Abstiegs-Triebwerk verfügte über eine regelbare Schubkraft zwischen 4,658 KN und 46,581 KN. Selbst bei stufenweiser Drosselung des Antreibes hätte die Landung einen schönen, fetten Krater hinterlassen müssen. Davon kann aber sowas von überhaupt nicht die Rede sein!

   Die Fahne. Tatsache ist, dass bei fehlender Atmosphäre kein noch so schwaches Lüfterl geht. Aber wie kann dann die von Armstrong gehisste Fahne so schön im Wind wehen?

   Die Lichteinwirkung. Ein Beweis dafür, dass mit mehreren Studioscheinwerfern gearbeitet wurde, ist die Tatsache, dass die beiden Astronauten unterschiedlich lange Schatten geworfen haben, und das, obwhol die Sonne eigentlich die einzige Lichtquelle hätte sein dürfen. Auf dem Foto zu sehen sind Mr Buzz Aldrin, der Mondlander und die Flagge. Das Sonnenlicht kommt von rechts vorne. Ein Teil des Mondlanders liegt ganz im Dunkeln. Buzz Aldrins Visier interessanterweise nicht. Und wenn man den Blick auf die Schatten gleiten lässt, stutzt man plötzlich. Die Fahne wirft einen länglichen Schatten in die richtige Richtung. Aber Buzz Aldrins Schatten führt ein Eigenleben. Buzz Aldrins Foto gibt uns zwei Rätsel auf. 1.) die seltsame Spiegelung in seinem Visier: zu sehen sind Kollege Armstrong, der das Foto macht, der Mondlander und ein seltsames weißes Objekt am Horizont. So manch einer meint dies sei die Flagge - die wäre dann aber definitiv zu weit weg. Was also sieht man tatsächlich im Hintergrund? 2.) Vor einer Minute war Buzz Aldrin noch mit einer Life-Support-Antenne ausgerüstet und nun ist sie plötzlich weg. Klassischer Regiefehler ... Die Art, wie sich auf einigen NASA-Bildern das Licht zerstreut, ist ein weiteres Indiz: Entweder retouchierte die Behörde den blauen Himmel Englands in tiefschwarze Nacht, oder es gibt eventuell doch mehr auf dem Mond, von dem wir nichts wissen sollen. Aber dazu später.

   Das Filmmaterial. Temperaturmäßig zählt der Mond nicht unbedingt zu den dezenten Klimazonen. Nachts friert man sich bei -173°C den Arsch ab, und tagsüber wird man in der Gegend um den Mondäquator bei 138°C schön braun. Das Filmmaterial übrigens auch. Sofern was davon übrig bleibt, denn laut Kodak schmilzt der verwendete Film bei 65°C. Und die Minusgrade dürften sich ebenfalls nicht gerade schonend auf die Kameras ausgewirkt haben, da mechanisch bewegliche Teile gefettet werden müssen um Verschleiß zu vermeiden und diese Schmiermittel nur bei bestimmten Temperaturen wirksam sind.

   Der sternenlose Himmel. Auf keinem der Mondlandefotos ist auch nur ein einziger Stern zu sehen. Obwohl doch außerhalb der Erdatmosphäre gerade die Sterne extrem gut sichtbar sein müssten. Vermutlich war der NASA klar, dass es keinen Sinn machen würde ein Sternenfeld zu simulieren, weil sämtliche Astronomen ganz schnell schreien würden.

   Die ersten Marsbewohner. Kubricks gröbster Schnitzer war allerdings der mit dem Mittagessen. Das ist ihm bwz. seinem Koch nämlich entkommen und hoppelte darauf hin quietschvergnügt am Set herum. Sehr zum Leidwesen des Kameramannes. Und dann gibt's auch noch Fotos mit angeblichen Mondmännern die bumsfidel übers Mondgestein schlendern und im Vordergrund, schön dezent und leicht übersehbar, liegt die Studio-Zutrittskarte eines Mitarbeiters. Dürfte der Gute wohl in der Hitze des Gefechts verloren haben.

   Und wer jetzt immer noch zweifelt, der sieht sich am besten bei nächster Gelgenheit "Kubrick, Nixon und der Mann im Mond" an. Eine grenzgeniale Dokumentation von William Karel, die bereits mit dem Adolf Grimme-Preis ausgezeichnet wurde und in der ein für alle Mal geklärt wird, dass Nixon, ein paar seiner engsten Mitarbeiter und die NASA ganz arge Schwindler sind. Die endgültigen Beweise liefern hier Kubricks Witwe, Henry Kissinger und Donald Rumsfeld höchstpersönlich!

Oder war alles ganz anders?

   Richard C. Hoagland, der Entdecker des berühmten Marsgesichtes, ist der Meinung, dass die NASA sehr wohl auf dem Mond war und dort sensationelles entdeckt hat: Hoagland behauptete 1996 auf einer Pressekonferenz, er habe Beweise gefunden, welche die Existenz antiker Ruinen auf dem Mond belegen - Bilder, die bislang verborgen in geheimen Archiven der USA und ehemaligen UdSSR vor sich hingegammelt hätten. Auf ihnen: Astronauten beim Spaziergang zwischen möndlichen Ruinen. Bei diesen Dokumenten handelt es sich um eine 30 Jahre alte NASA-Studie, in der geraten wurde, jede Existenz außerirdischen Lebens vor der Öffentlichkeit geheim zu halten, um die Menschheit nicht zu beunruhigen.   

   Das alles findet der Autor dieser Zeilen äußerst befremdlich, aber wer weiß schon was da wirklich abgeht. Die Wahrheit liegt ja bekanntlich irgendwo da draussen. Da können wir eigentlich nur hoffen, dass Hoagland schief liegt, denn schliesslich hat jeder von uns "V - Die außerirdischen Besucher kommen" gesehen und verdammt: ich hab keine Lust mich in einen Komodowaran zu verwandeln! Ergebenst, W-Bär

PS: Filmtipp: "Kubrick, Nixon und der Mann im Mond" (2002) Orig. Titel: "Opération lune" Buch & Regie: William Karel, mit Archivaufnahmen von Richard Nixon & Stanley Kubrick und Interviews mit Henry Kissinger, Donald Rumsfeld u.v.a.







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