Loungette: Eva Mendes
Markus, 18.12.2006
   Mhm-mhm, so ist das also: bevorzugt als fahrbaren Untersatz Mustangs und Ca­ma­ros aus den späten 60ern. Danke, mehr braucht`s nicht. Wir wissen nun: „Die is scho richtig!“ Häää? Na auf der Per­so­nal-HP des Frl. Mendes. Der sind die wirk­lich wesentlichen Details ihrer Vita zu entnehmen. Und wenn kluge Frauen auf fette Muscle Cars stehen und auch noch selbst durch die Gegend kutschieren, dann ist das schon sehr jamjam. Solcherart von uns gleich vom Fleck weg mit einem dicken Einser markiert, kann Eva Mendes jedoch noch um einiges mehr als propere V8`s zu lenken. Als Tochter kubanischer Eltern im pastellfarbenen Miami geboren zog ihre Mischpoche alsbald ins dunst­ge­schwängerte L.A., wo das Latino-Hottie noch heute mit Hauptwohnsitz gemeldet wäre, gäbe es in den USA so etwas wie Meldepflicht.
   Nach High School und kurzem Hineinschnuppern in das Studium der Betriebs­wirtschaft, gab sie der Uni im Jahr `97 den Weisel, um stattdessen im Video zu Aerosmith`s „Hole in my soul“ mitzuspielen. In selbigem entdeckt man übrigens neben der Sexy Eva auch Spaßlaberl Sean William Scott und Schnuckelchen Alex­andra Holden. Weil yep, liebe Zuspätgeborene: damals in den 90ern funktionierten die Musikvideos der Luftschmiede noch als Abschuss-Rampen für den „Liftoff“ rotznasiger Jungschauspieler! Schlag nach bei Alicia Silverstone, Liv Tyler, Stephen Dorff, u.ä. Lang ist`s her…
   Wie es sich für echten Hollywood-Nachwuchs gehört, drehte die Ms. Mendes anschließend diverse B-Horror-Filmchen („Children of the corn 5“/ „Kinder des Zorns 5“) und es wurden Gastrollen in Serien-Heulern wie „E.R.“ und dem mit Tiroler Nussölgetränkten Pam Anderson-Output „V.I.P.“ abgegriffen. War gerade die Zeit als es schwer in Mode kam, Fernsehformate mit ihren Initialen zu betiteln, wie z.B.: E.R., V.I.P., C.S.I., Navy C.I.S, DSDS, GZSZ, TAFKAP ... halt, des war jez was anderes, aber powidl.
   Einen relativ überflüssigen Ausflug in das Genre der Sonntag-Nachmittag-Kinder­komödie unternahm das Kuba-Mausi 1999 mit „My brother the pig“, der deswegen hier Erwähnung findet, weil immerhin ein - damals noch völlig unscheinbares – 15 jähriges Dirndl namens Scarlett Johansson die Hauptrolle spielte!
   Danach übernahm das Evalein eine Nebenrolle im Teenie-Shocker-Schmonz „Urban legends 2“, ehe sie 2001 für das Denzel Washington-Pic „Training day“ besetzt wurde und es langsam aber sicher ernst werden sollte. Gehobene Proleten-Kost wie „Exit wounds“ an der Seite von Steven „Schweinsauge“ Segal sowie das Sequel „2 fast and 2 furious“ stellten weitere Stationen dar, bevor 2003 Regie-Zampano und Frauen­kenner Bertl Rodriguez mit einem Part in „Once upon a time in Mexico“ wachelte. Bei der rattenscharfen Fortsetzung von „Desparado“ wurde vom texa­ni­schen Hutträger besetzungstechnisch ordentlich auf den Putz gehauen (u.a. Antonio Banderas, Johnny Depp, Mickey Rourke, William Dafoe, Salma Hayek, Danny Trejo) und unser Loungetterl fügte sich darin passgenau ins charismatische Gesamtbild. Weil unbe­streit­bar verdammt nett anzusehen trat schließlich die Mode- und Kosmetik­branche an sie heran und fortan zierte ihr hübsches Gesicht Werbe­schaltungen von Revlon oder DKNY. Richtig viel Asche regnete es schließlich nach dem Zuschlag für die weibliche Hauptrolle in der Will Smith-Kömödie „Hitch“ (2005), die am Box Office für ein ziemliches Ka-Ching sorgte und uns als durchaus kurzweilig in Erinnerung blieb. Mit dem Marvel-Comic-Flick „Ghostrider“ rüttelt auch schon der nächste Blockbuster an der Tür und ja, HP, Teaser und Trailer sehen eigentlich sehr ver­heißungs­voll aus, lassen uns ergo mit unterhaltsamen Popcorn-Kino am derzeitigen „State of Art“ spekulieren. Außerdem sind Nicolas Cage-Pics in der Regel nie wirklich übel, also von daher... Schön.
   Wir gehen ihrer offensichtlich auch 2007 nicht verlustig, da die Karriereleiter weiter steil nach oben weist. Finden wir natürlich voll toll, unsere Loungette des Monats Dezember: das LL-Christkindl Ms. Eva Mendes. mk









Eva Mendes:
geb. 5.3.1974,
Miami, Florida

Links:
Website
IMDB
Wikipedia

Flickography:
(2001) Training Day
(2002) All about the Benjamins
(2003) 2 Fast 2 Furious
(2003) Once upon a time in Mexico
(2003) Out of Time
(2005) Hitch
(2005) The Wendell Baker Story
(2007) Ghost Rider
(2007) We Own the Night

_retour