Loungette: Kate Hudson
Markus, 9.4.2007
   „Uijeh, ein Protektionsgschrapperl!“, hören wir die wissende Leserschaft auf­schrei­en. Ja eh. Aber ein sehr begabtes. Niedlich sowieso. Ich mein, die IMDb schreibt über Kate Hudson: „Almost every­one is quick to comment on her ability to light up a room.“ Und wir glauben den Wasteln von der weltgrößten Fach- HP zum Thema Film! Strahlt schließlich von der Leinwand derart das Augenlicht irritierend herunter, dass wir uns im Kinosaal bei ihren Filmen des öfteren irrtümlich die Frage stellen, welcher Dodel jetzt wieder die Zentral­be­leuch­tung angestellt hat. Wie muss das dann erst in Echt sein?? Vermutlich ein Damaskus-Erlebnis. Vom Saulus zum Paulus. Oder so ähnlich... Ihre bestens florierende Karriere verdankt sie im Gegensatz zum gewinnenden Lächeln übrigens nicht Mütterchen Goldie Hawn. Angeblich auch nicht Stiefvati Kurt Russell. Hat sich da ganz von selber nach oben geschuftet. Was man jetzt glauben kann oder eben nicht. Ist angesichts ihrer unbestreitbaren Begabung aber eigentlich wieder wurscht. Jedenfalls ging`s beim Katielein nach erfolgreichem High School-Abschluss (`97) relativ „Hoppi-hoppi, zacki-zacki“ voran und dabei ist die Zugehörigkeit zum alteingesessenen Hollywood-Adel sicher kein Prügel zwischen den Haxen gewesen. Wir notieren 5 steps to “Almost Famous“: nämlich „Ricochet River“ (1998), „Desert Blue“ (1998), „200 Cigarettes” (1999), “About Adam” (2000) und “Gossip” (2000). Das die Titel ihrer ersten Gehversuche im Longplayer-Format. Darauf erhaschte sie aufgrund glücklicher Umstände – die eigentlich für die Rolle vorgesehene und viel unlustigere Sarah Polley („Go“, „Existenz“) warf das Handtuch – den Part des halbwüchsigen Groupies Penny Lane (!) in Cameron Crowes 70ies-Rock-Hommage „Almost Famous“ und griff damit einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung ab. In Zusammenhang mit dem bereits durch den Stammbaum gegebenen Celebrity-Faktor, war das ausreichend, um fortan ständig die geifernde Yellow Press am knackigen Hinterteil zu haben. Die richtig argen Schlagzeilen wollte die Mrs. Hudson bis dato trotzdem nicht liefern. Wenn man mal von der Ehe mit Spargeltarzan Chris Robinson, seines Zeichens ehemaliges Frontschweindl der Stones-Reinkarnation Black Crowes, absieht. Diese Liaison verlief jedoch im Gegensatz zu der ähnlich gearteter Musiker-Schauspieler Combis (Anderson-Lee, Lopez-Affleck) einigermassen unspektakulär und skandalfrei. Selbst dass die Verbindung seit kurzem Geschichte ist, blieb ob mangelnder Schmutz­wäsche eine Randnotiz unter den Agenturmeldungen. Löblich, löblich! Weitere filmtechnische Stationen: der eher überflüssige Richard Gere-Flick „Dr T & the Women“ (2000) und die Kolonialzeit-Schmonzette „The Four Feathers“ (2002) an der Seite von Heath Ledger. 2003 rappelte es mit der Romantik-Komödie „How to lose a guy in 10 days“ (Co-Starring Matthew Mac Conaughey) wieder ein wengerl heftiger im Karton, sprich an den Muliplexx-Kassen, und 2005 erfreute uns die charmante Kate mit dem Horror-Flick „The Skeleton Key“. In diesem in den Sümpfen Louisianas angesiedelten Voodoo-Schocker durfte sie Altmeister John Hurt pflegen und uns wohlige Schauer den Buckel rauf und runter treiben. Sehr ok, gab`s nix zum Maulen. Pfiffigstes Movie bisher: das seit kurzem käuflich erhältliche „You, Me and Dupree“, wo sich Kate Hudson als Matt Dillons frisch gebackene Ehefrau mit dessen nichtsnutzigem Haberer Owen Wilson herumschlagen muss. Wirklich amüsant! Außerdem bekommen bei uns Pics in denen unser Lieblings-Texaner, also Schiefzinken Wilson, mitwirkt ohnedies immer die Höchstnote.
   Am Set sollen im Übrigen – Vorsicht Gossip-Alert! – zwischen eben dem und un­ser­er April-Loungette zarte Funken von Tannen nach Fichten gesprungen sein, denn seit damals sind die zwei tollsten Hollywood-Blondinen aller Zeiten angeblich ein Paar. Na wenn das mal nicht die gschmackigste Kombi seit Schnitzel mit Pommes ist! Darum und weil sie so ein allürenfreier Sonnenschein ist, unsere Loungette des Monats April: Mrs. Kate Hudson mk




Kate Hudson:
geb. 19.4.1979,
Los Angeles, USA

Links:
Website
IMDB

Flickography:
(2000) About Adam
(2000) Gossip
(2000) Almost Famous
(2002) The Four Feathers
(2003) How to lose a guy...
(2005) The Skeleton Key
(2006) You, me & Dupree
(2008) Fool's Gold
(2008) My Best friend's girl

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